MÜLLSITUATION AUF WANDERWEGEN VERBESSERN

Nach erfülltem Auftrag mit der „Müllbeute“

Wie kann erreicht werden, dass die Vermüllung der Wanderwege rund um Lengerich verhindert wird? Schaffen z. B. häufiger aufgestellte und größere Müllbehälter Abhilfe?

Es sind viele Überlegungen angestellt worden, ein Arbeitskreis wurde gebildet.

Mitglieder des Ortsverbandes von Bündnis 90/DIE GRÜNEN haben sich entschlossen, sofort tätig zu werden. Sie meinen, dass es nicht hilfreich ist, von unsensiblen Menschen hinterlassenen Müll wegzuräumen. Ihre Idee: „Wir liefern den Wanderern eine tip-top aufgeräumte, von Unrat wie achtlos „entsorgten“ Gegenständen bereinigte Landschaft.“

OV-Sprecher Dennis Schmitter erklärt: „Erfahrungsgemäß wird dort, wo schön Müll liegt, die Landschaft nicht mehr gewürdigt. Finden Besucher*Innen jedoch eine saubere Umgebung vor, achten sie die Verhältnisse und verhalten sich entsprechend.“

Um diesen Ideen in die Tat umzusetzen, starteten die GRÜNEN einen ersten Versuch: In Zweier-Gruppen, ausgestattet mit Greifstöcken und von der Lengericher Verwaltung gestellten Sammelbehältern, machten sie sich für ca. zwei Stunden auf die „Reinigungs“-Wege. Die Ausbeute war erheblich. Sie konnte gemäß einer Vereinbarung mit dem Lengericher Bauhof dort zur weiteren Entsorgung abgegeben werden.

„Wir hoffen inständig, dass unsere Aktion erfolgreich ist und zur Müllvermeidung bzw. zur Mitnahme des eigenen Abfalls führt – und vielleicht zur Nachahmung anregt,“ blickt Dennis Schmitter erwartungsvoll in die Zukunft.

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